Das 1×1 der Pinselpflege

 

Einleitung

 

Was wäre unser Hobby ohne die Pinsel, die einen lieben es ihre Figuren detailiert zu bemalen, den anderen ist es ein Graus und es kann nicht schnell genug gehen. Trotzallem sollte man die Grundlagen der Pinselpflege beherrschen, damit die Pinsel möglichst lange halten.

 

Unterscheidung von Pinseln

 

Generell kann man zwei verschiedene Sorten von Pinseln unterscheiden, einmal die synthetischen und die Echthaarvarianten. Die günstigere Variante ist häufig ein Pinsel mit synthetischen Borsten, der größte Nachteil von synthetischen Borsten ist, dass diese relativ hart sind und im Vergleich zu Echthaarpinseln weniger Farbe speichern können! Die Rotmarderpinsel erhält man in verschiedenen Preis und Leistungsklassen! Für den Anfang würde ich eher einfache Pinsel empfehlen, bei denen es nicht so weh tut wenn man doch mal einen Pinsel verunstalten sollte. Später kann man sich auch DaVinci oder andere Rotmarder Pinsel der Meisterklasse anschaffen!

 

Wie behandle ich meinen Pinsel richtig:

 

1. Pinsel -> auschwaschen => HÄUFIG!

Es ist imens wichtig seine Pinsel häufig auszuwaschen, damit die Farbe nicht an den Borsten festklebt und diese verkleben. Dies geht am Besten in einem großen Glas oder Becher, welches mit frischem klaren Wasser gefüllt ist. Hier den Pinsel einfach einige Male drine wirbeln. Man kann lieber einmal zu viel auswaschen, als den Pinsel für 10 Minuten zu verwenden ohne ihn auszuwaschen!

 

2. Auswaschen

Am Ende der Malsitzung sollte man den Pinsel nochmal gründlich auswaschen, ggf. kann man dafür auch Pinselseife bzw. einen Pinselreiniger benutzen, dies lohnt sich häufig aber nur bei etwas teureren Pinseln! In der Regel sollte es ausreichen den Pinsel unter klarem Wasser auszuspülen!

 

3. Spitzen sind Spitze

Es ist wichtig dass der Pinsel immer eine Spitze hat, wenn die Borsten irgendwann mal keine Spitze mehr bilden können kann man einen Detailpinsel gleich wegwerfen, bzw. zum anmischen von Farbe benutzen… Darum nach jedem Auswaschen die Pinselborsten zwischen die Fingerspitzen nehmen und leicht drehen, damit sich eine Spitze bildet! Dabei gilt zu beachten niemals die Borsten festhalten oder mit zu viel Druck arbeiten, man kann die Borsten auch in der Handfläche oder den Lippen “anspitzen”!

 

4. Pinsel sind keine guten Taucher!

Niemal sollte man seine Pinsel aus welchem Grund auch immer kopfüber in einen Becher stellen! Dadurch biegen sich die Borsten, mit einem sichelförmigen Pinsel lässt es sich eher nicht sooo gut malen! Daher immer schön den Pinselkopf aufrecht stehen lassen!

 

5. Der Pinsel ist halbvoll!

Es ist wichtig darauf zu achten, dass der Pinsel maximal bis zur Hälfte der Borsten in Farbe eingetaucht wird, bzw. die Farbe nicht tiefer eingezogen wird! Es kann sonst schnell passieren, dass Farbe in der Zwinge (das metallerne Ding welches die Borsten mit dem Pinsel verbindet) antrocknet. Wenn Farbe in der Zwinge eintrocknet, bekommt man diese so gut wie nicht mehr weg ohne bleibende Schäden am Pinsel zu hinterlassen. Eingetrocknete Farbe kann dazu führen dass sich die Borsten abspreitzen und somit nicht mehr in der Lage sind eine saubere Spitze zu bilden!

 

6. Den Helm auf setzen!

Wer seine Pinsel so wie ich lager, in einem alten Glas, sollte bei den Pinseln die Plastikschutzhaube aufsetzen. Dies schützt die Pinsel davor sich mit den Borsten anderer Pinsel zu verhaken, wodurch Borsten abbrechen bzw. verbogen werden können! Trockenbürstpinsel verfügen in der Regel über keine Kappen, da die breiten Borsten diese nicht benötigen!

 

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Palle

Über Palle

Ich bin seit 2006 im Tabletop Hobby und habe mich schnell in viele Richtungen entwickelt und versuche mittlerweile jedes System anzuspielen welches mir in die Finger kommt :D